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17.02.2015

Die Verheißung des Aschenkreuzes

Wenn wir uns am Aschermittwoch das Aschenkreuz auf die Stirn auflegen lassen und die Worte hören "Bedenke o Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" (Gen 3,19), da denken wir an unsere Vergänglichkeit und unvermeidlich an den Tod. Dies sollte uns, insbesondere in der Fastenzeit, motivieren zum Nachdenken über das Wesentliche und zur Umkehr bewegen. Dieser Satz kann in unseren Ohren klingen wie der Aufruf von Jona in Ninive: "Bekehret euch, sonst werdet ihr alle umkommen".

Jedoch sind die Worte, mit denen Gott Adam und Eva beim Weggang aus Paradies verabschiedete, weniger eine Bedrohung als vielmehr ein Versprechen.

"Bedenke o Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub wirst".

Gott erinnert uns, dass wir aus dem Boden des Paradieses erschaffen wurden und unsere letztliche Bestimmung die Rückkehr ins Paradies ist. Das Tor zum neuen Paradies, zur himmlischen Glückseligkeit, hat Jesus Christus durch sein Lebensopfer am Kreuz geöffnet. Darum wird uns die Asche auf die Stirn im Zeichen des Kreuzes aufgelegt.

Msgr. Dr. Josef Hernoga, Schwabach, 17.02.15

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