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06.11.2020

Was ist Sterben?

Peter Weidemann/pfarrbriefservice.de

Der Tod machte eine Umfrage:
So stellte er einem Kind die Frage: „Was ist Sterben?“
- „Es ist wie mein Einschlafen auf der Couch. Dann trägt mich meine Mutter ins Bett und weckt mich am nächsten Morgen.“

Und was ist Sterben für dich, fragte der Tod einen Jungen:
- „Es ist Schicksal“ – entgegnete er.
- „Der Tod ist ein Drama für mich und meine Kinder“ – sagte eine junge Witwe.
- „Für mich ist der Tod die Abfahrt in die ewige Heimat“ – berichtete eine Oma.

Nun fragte er einen Seemann: „Was ist das Sterben?“
- „Es ist wie ein Schiff, das vom Horizont verschwindet und bald am anderen Ufer auftaucht“ – gab er zur Antwort.

Ein Sportler hat wiederum das Sterben mit dem Marathonlauf verglichen.
- „Ich habe das Ziel erreicht und werde mit einem Preis belohnt.“

Die gleiche Frage stellte der Tod einem Schriftsteller:
- „Der Tod ist das vorletzte Wort im Buch des Lebens“ – entgegnete er.

Ein Philosoph erklärte:
- „Das Sterben ist jede radikale Form der Gerechtigkeit, wo alle Unterschiede aufgehoben werden.“
- „Für die Psychologie ist das Sterben die Ursache für viele Depressionen. Bei vielen Menschen wiederum eine Befreiung vom psychosomatischen Leiden“ – fügte ein Professor hinzu.

Ein Arzt erklärte:
- „Der Tod ist der unumkehrbare Ausfall aller Hirnfunktionen.“
- „Für mich ist das Sterben ein gutes Geschäft“ – rechtfertigte ein Bestatter.

Und wie siehst du, als Atheist, das Sterben?
- „Der Tod ist die größte Frechheit, die es überhaupt gibt.“

Ein Pädagoge weiß Bescheid:
- „Das Sterben ist der beste Lehrer des Lebens. Es motiviert, sinnvoll und gut zu leben.“

Nach dieser Umfrage nahm der Tod die Bibel in die Hand und las im Johannesevangelium:
- „Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben auch wenn er stirbt“ (11,25).

Dann entdeckte er im ersten Korintherbrief den Satz, der ihn zufrieden stellte:
- „Kein Auge hat gesehen, kein Ohr gehört, keinem Menschen ist in den Sinn gekommen: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“ (2,9).

Msgr. Dr. Josef Hernoga, Schwabach, 06.11.20

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