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28.09.2019

Herzlich Willkommen

 

Meine schönste Willkommensgeschichtehttps://netzgemeinde-dazwischen.de/unsere-willkommensgeschichten/

 

Kyrie

  1. Gott, du lädst uns ein. Bei dir sind wir jederzeit willkommen.
    Manchmal kann ich meine Herzenstür nicht für dich öffnen. Da ist der ungelöste Streit mit meinem Freund, da ist mein Nachbar, der nervt und der Chef, der meine Arbeit nicht schätzt. Gott, wo bist du? Du bist nicht da, weit weg, draußen vor der Tür! Ich will jetzt niemanden sehen und hören.
    Herr, erbarme dich.                       Alle: Herr, erbarme dich.
     
  2. Mir fällt es schwer, jemanden willkommen zu heißen.
    An Armen und Bettlern unserer Stadt gehe ich achtlos vorbei, mit schwierigen Verwandten und kranken Menschen will ich möglichst nichts zu tun haben.
    Christus, erbarme dich. Alle: Christus, erbarme dich.
     
  3. Ich fühle mich oft nicht willkommen mit meinen liberalen Ansichten, als Frau in der Kirche, als Geschiedene mit neuem Partner.
    Oft zweifle ich an deiner Zusage: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
    Herr, erbarme dich.                       Alle: Herr, erbarme dich.

Lesung

Kolosser 3,12-17 (Der alte und der neue Mensch)

 

Evangelium

Lukas 19, 1-10 (Der Zöllner Zachäus in Jericho)

 

Fürbitten

Einleitung: In unserer kleinen und großen Welt ist vieles, was Sorge bereitet. Herr, du weißt es. In den Fürbitten bringen wir dir all das, was uns besonders auf dem Herzen liegt.

  1. Vater, wir wissen, dass du immer alle willkommen heißt, egal welche Vorurteile, Unterschiede oder Interessen ein jeder von uns hat. Ich aber habe Grenzen, zum Beispiel meinen betrunkenen Nachbarn in mein Haus zu bitten oder alle Meinungen zu akzeptieren. Lass mich in meinem Leben Grenzen setzen dürfen.
    L: Herr, wir wissen uns bei Dir willkommen – Alle: Steh uns mit Deiner Kraft bei.
  2. Wir bleiben oft in unserem gewohnten und vertrauten Leben und wollen dieses nicht aufgeben. Auf andere zugehen und sie willkommen heißen verlangt von uns, diese Komfortzone zu verlassen und uns auf unsicheres Gelände zu begeben. Das ist oft unbequem und macht uns manchmal auch Angst. Hilf Du uns runter von unserem Sofa und geh mit uns zusammen auch diese Wege.
    L: Herr, wir wissen uns bei Dir willkommen – Alle: Steh uns mit Deiner Kraft bei.
  3. Es gibt Situationen in unserem Leben, in denen wir Hilfe brauchen, in denen wir nicht die Kraft oder Zeit haben und uns mit unseren Problemen alleine fühlen. Gib anderen die Stärke und ermutige sie, mich willkommen zu heißen.
    L: Herr, wir wissen uns bei Dir willkommen – Alle: Steh uns mit Deiner Kraft bei.
  4. Von vertrauten Menschen müssen wir Abschied nehmen, wenn sie durch Tod aus unserem Leben scheiden. Es ist ein schwerer Weg. Doch wir können unsere Verstorbenen leichter loslassen, weil wir wissen, dass sie bei Dir willkommen sind.
    L: Herr, wir wissen uns bei Dir willkommen – Alle: Steh uns mit Deiner Kraft bei.
  5. In unserem Leben stehen immer wieder Veränderungen an. Eine neue Arbeitsstelle, Heirat, Geburt eines Kindes, Trennung, Tod eines lieben Menschen oder einfach die Sehnsucht, dem Leben eine neue Richtung, ein neues Zentrum zu geben. Solche Veränderungen können großes Glück bedeuten, aber auch viel Unruhe, Angst und Durcheinander bringen. Hilf uns, alle anstehenden Veränderungen mutig anzunehmen und sie in unserem Leben willkommen zu heißen.
    L: Herr, wir wissen uns bei Dir willkommen – Alle: Steh uns mit Deiner Kraft bei.

Schluss: Herr, du nimmst uns an und willst unser Heil. Du hast ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Bitten. Dafür danken wir dir. Amen

 

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